unser Jahresprogramm 2021

Das Thema SCHiCHTWEISE beschäftigt uns mit inspirierenden Ausstellungen 2021.

Was sind Schichten? Was kommt hinter den Schichten zum Ausdruck? Und nicht zuletzt die Schichttorte, denn der Cuxhavener Kunstverein wird dieses Jahr knackige 30 :-)

Die kommenden Ausstellungen werden vielfältig und bunt. Coronabedingt teilweise online, aber dafür auch lange für alle sichtbar. Von Kacheln und Fliesen, über aussagekräftige Portraits bis zu beklemmenden Darstellungen von in Farbe getauchten Gefängniszellen reichen die Schichten, die manchmal unter die Haut gehen. Immer vielschichtig.

Seid ihr mit dabei? Wir freuen uns auf euch.

 

Alle anderen vorherigen Ausstellungen findet ihr hier unter immer wieder sehenswerte Ausstellungen

aktuell

Aufgrund der Corona-Pandemie zeigen wir euch unsere Ausstellungen, die wir gerne gemeinsam mit euch vor Ort betrachtet und diskutiert hätten, übersichtlich und spannend online. Ihr könnt jedes Bild durch einen Klick vergrößern und in Ruhe betrachten. Schreibt uns doch eure Eindrücke der Werke!

timo grimm "zerfallsprodukte"

In meiner Arbeit beschäftige ich mich vor allem mit den Möglichkeiten, die das Medium Malerei im globalen und digitalen Zeitalter bietet. Das Interesse an einer Auslotung dieser Möglichkeiten und das Bedürfnis zu einer Gegenreaktion gegenüber der transmedialen und digitalen Bilderproduktion, die mir durch ihre große Bilderflut ebenso beliebig sowie zugleich dogmatisch erscheint, führte zur Limitierung meiner Produktionsformen. Am Anfang führte ich mit den Materialien des Mediums Experimente durch. Die hierbei entstandenen Bilder stellten ihren eigenen Entstehungsprozess dar. Von diesen Bildern leiten sich meine aktuellen Arbeiten ab. Ich übertrage bewährte Motive der holländischen Fliesenmalerei auf formal veränderte Leinwände. Die Bilder spielen mit dem täuschenden Ansatz des Trompe l'œils, sind aber bei einer näheren Betrachtung auch als Hommagen für die Materialität der Malerei zu sehen. Ich habe das Verwenden dieser Motive immer als einen Akt der Wertschätzung für das Erbe an Bildern wahrgenommen. Hieraus resultiert, dass ich meine eigene Autorenschaft reduziere. So ist es klar, dass besonders in dieser Bilderserie meine Aufgabe nicht primär in der Entwicklung der Kompulsion selbst besteht, sondern in der umfangreichen Recherche des Vorherigen. Eine Vernetzung an Bildern und Informationen, die das bereits Vorhandene als die Bedingung der heutigen Möglichkeiten wahrnimmt. Das Aufgreifen und Collagieren mit dem Ziel dieses Bewährte, durch verschiedene Kombinationen neu zu diskutieren.

Timo Grimm (Jahrgang 1990) lebt und arbeitet in Hamburg. Von 2012-2016 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (Bachelor) und erhielt 2017 ein Deutschlandstipendium der HFBK Hamburg sowie 2018 die Freundeskreis-Projektförderung. In Griechenland verbrachte er einen Aufenthalt an der School of Visual and Applied Arts of the Aristotle University Thessaloniki. 2019 gehörte er zur Nachwuchförderung der Kunststiftung Schües. 2019 schloss Timo Grimm das Studium mit dem Master bei Prof. Werner Büttner ab.

 

www.timogrimm.com

Alle Werke sind Öl auf Leinwand.

bewährtes (hirsch), 45x45, 2020

bewährtes (baden) 45x45, 2020


bewährtes (ostsee) 45x45, 2020

bewährtes 45x45, 2020


bewährtes (venus), 45x45, 2019

bewährtes (babel), 45x45, 2019


dekoriertes stillleben, 2020

bowerbird, 45x45, 2020


die männer, die weggehen, 200x200, 2019

grimmischer anpassungsversuch, 45x45, 2020


nichts wird passieren, 200x200, 2019

Körperflüssigkeiten, 45x45, 2020


lösungsansatz für das Symmetrieproblem, 180x180, 2020

o.t.                                                                 180x 90, 2020