AKTUELL und sehenswert

Unser Jahresprogramm 2020 heißt kunststücke. Wir planen gerade mit Hochtouren drei spannende Ausstellungen für euch. Dabei geht es immer um neue Sichtweisen auf die Kunst, mal stückchenweise mal als grosses Kunststück. Lasst euch überraschen!

Vielfalt macht Schule

Wir haben uns gemeinsam mit verschiedenen Schulen in Cuxhaven, wie der Bleickenschule, den Berufsbildenden Schulen, der Süderwischschule und dem Amandus-Abendroth-Gymnasium auf den Weg gemacht, um der Frage nachzugehen, wie Vielfalt in der Schule in einem demokratischen Prozess möglich ist. Was sind Träume, Wünsche, Interessen, das Erleben und Entdecken der Gemeinschaft? Wie müsste Schule sowohl im Miteinander, im Unterricht als auch in den Räumen beschaffen sein, damit sich alle akzeptiert fühlen? Wie kann das Gemeinsame gelebt werden, aber auch individuelle Vorstellungen? Das und viel mehr sind spannende Fragen.

Und so haben wir uns als Cuxhavener Kunstverein auf den Weg gemacht, mit der großzügigen Unterstützung im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!", künstlerisch und im Austausch mit euch, Antworten zu finden und immer wieder neue Aspekte aufzugreifen.

Entstanden ist ein tolles und erfolgreiches Projekt, an dem ihr begeistert teilgenommen habt.

Eine Online-Galerie mit euren Werken und der Auswertung findet ihr hier:

Unser neues projekt für euch: Hier ist noch Platz

Mit dem Projekt möchten wir Menschen aller Altersstufen ermutigen, sich mit dem Thema und den Fragestellungen "Wie

finde ich meinen eigenen Platz", "Wie müsste er beschaffen sein?" oder "Wie kann ich mit anderen Menschen von meinem

Platz aus interagieren?" zu beschäftigen. Gemeinsam wollen wir mit den Teilnehmenden noch weitere Fragen und

Reflexionsmöglichkeiten entwickeln. Neben der künstlerischen Gestaltung spielt der gemeinsame Austausch der

Teilnehmenden eine große Rolle ebenso wie die Reflexion. Wir möchten zum einen mit dem Projekt den Teilnehmenden die

Möglichkeit geben, insbesondere in der momentan durch Corona bedingten schwierigen Zeit, in der es oft um

Begrenzungen geht, das Gefühl für den eigenen Platz individuell zu reflektieren und auch den Platz in der Gemeinschaft

und Gesellschaft. Welche Bedingungen und Voraussetzungen sind dafür nötig? Zum anderen möchten wir die Betrachter

der abschließenden Ausstellung ebenso zur Reflexion anregen, aber auch zur Motivation, sich ermutigend mit der Thematik

über das Projekt hinaus zu beschäftigen.

Ihr seid herzlich eingeladen zum Mitmachen. Starten wollen wir im Dezember 2020. Seid ihr dabei? Dann meldet euch gerne unter info@kunstverein-cuxhaven.de

Wir danken unseren Fördern für die großzügige Unterstützung!

Welt hinter Masken

"Welt hinter Masken“ heißt das Projekt des Cuxhavener Kunstvereins, das vom Fonds Soziokultur gefördert wird. Wir alle tragen eine Maske als Schutz. Doch hinter der Maske kann man nur schwierig die andere Person erkennen. Ein Teil des Gesichts, der Mimik und damit auch der Persönlichkeit bleibt verborgen. Gerade das ‚offene Visier‘ ist für ein Miteinander oft wichtig. Kann eine Schutzmaske vielleicht trotzdem die Individualität des Trägers ausdrücken? Können wir uns über die Maske zeigen? Vielleicht sogar etwas darstellen, was wir ohne Maske nicht sehen können? Diesen Fragen geht das Projekt „Welt hinter Masken“ nach und lädt alle Interessierten ein, eine eigene Maske künstlerisch zu gestalten. Aus normalen Mund-Nasen-Masken können so Kunstwerke entstehen, die ein Statement sind, die Einzigartigkeit des Trägers zeigen oder auch Wünsche, Hoffnungen oder Kritik darstellen. Die Maske kann beklebt, bemalt oder völlig neu gestaltet werden, alle Materialien sind erlaubt.

 

Der Cuxhavener Kunstverein zeigte mit den gefertigten Masken im Juli 2020 die Sonderausstellung „Welt hinter Masken“ vor Ort und langfristig auch parallel in einer Online-Ausstellung.

Wir freuen uns, dass dieses Projekt vom Fonds Soziokultur mit 2.600,- € gefördert wird.

Von und mit euch in Corona-zeiten

Welche Eindrücke habt ihr in der Corona-Krise? Was beschäftigt euch? Wie sind eure Gefühle? Angesprochen sind alle Interessierten, Künstler und Laien, die sich künstlerisch mit dem Thema "Corona" auseinandersetzen. Alle Techniken und Formate eurer Werke sind erlaubt. Ihr seid also völlig frei in eurem Ausdruck. Eure Werke zeigen wir in einer Online-Ausstellung auf unserer Website sowie in einer Ausstellung vor Ort. 

Wir freuen uns, dass ihr dabei seid. Es ist eine großartige Ausstellung entstanden.

 

Gefördert wird dieses Projekt von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Vielen Dank!

Während der Corona-Krise haben wir für euch einen Online-Kunst-Kurs entwickelt

Natürlich bleibt er online - schaut gerne und macht mit!

Hier findet ihr jeden Tag Kunst zum Mitmachen, Ideen für kleine und große Menschen und Tipps, wie ihr auch zu Hause mit Kunst Spaß habt.

Und das Besondere: Ihr braucht nur Material, das ihr sowieso bei euch in der Wohnung habt. Legt los, macht Kunst!


Aktuell und erlebenswert

Die Kunstwerkstatt gestaltet sich gerade um. Es wird spannend. Wir bieten für Gruppen, Schulklassen, kindergärten und auch geburtstags-feiern ein vielfältiges programm. Schau gerne vorbei.


Der Cuxhavener Kunstverein

Frühjahr 1991: Karrieresprung für die Alte Auktionshalle. Das Haus am Rande der Fußgängerzone wird Heimat des wenige Wochen zuvor gegründeten Cuxhavener Kunstvereins.

Seit jeher waren Künstler von der Landschaft Cuxhavens, mit Elbmündung, Wattenmeer und Heide fasziniert. Der Auswandererhafen, die Touristenzentren und vor allem die Weite und das Licht sind hier Ausgangspunkte künstlerischen Schaffens. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Cuxhaven ein reges Kulturleben, das sich zum Beispiel in der Duhner Künstlerkolonie und der Cuxhavener Kunstgesellschaft manifestierte. Nachdem die Nationalsozialisten die Kunstgesellschaft verboten, haben die Künstler in den Nachkriegsjahrzehnen keine institutionelle Förderung mehr erhalten.

 

Das änderte sich 1991. Durch den Erfolg des in Eigeninitiative einer Ateliergemeinschaft veranstalteten internationalen Künstlersymposiums "Schützen Wappnen Entrüsten" im Fort Kugelbake, bei dem 16 internationale Künstler sich zwei Monate lang mit dem alten verwunschenen Fort an der Elbmündung auseinander setzten, war klar, dass jungen Künstlern ein institutionali-siertes Forum gegeben werden musste. Nicht nur, um die Künstler zu fördern, sondern auch, um der Region den Anschluss an die Tendenzen zeitgenössischer Kunst zu ermöglichen und das kulturelle Leben der Stadt zu bereichern. Deshalb gründete die genannte Ateliergemeinschaft 1991 den Cuxhavener Kunstverein.

Treibende Kraft war der von Köln zugezogene Feingeist Hubert F. Walitschek. Der General a.D kämpfte mit Erfolg für die Nutzung der Alten Auktionshalle und um die Gründungsmitglieder des Vereins.

 

Über 100 Ausstellungen mit grossen Namen und jungen Künstlern

Mit Arbeiten der Kölner Künstlerin Ulrike Termeer nimmt im Spätsommer 1991 eine bis heute ungebrochene Erfolgsgeschichte ihren Lauf. In 26 Jahren und über 100 Ausstellungen hat der Kunstverein Werke großer Namen wie Gerhard Richter, Antonie Tapies, Antony Gormley, Franz-Erhardt Walter oder Wulf Kirschner in Cuxhaven vorgestellt.

Seinen hohen Stellenwert in der überregionalen Kunstszene und sein Ansehen bei den institutionellen Förderern ist dem Umstand geschuldet, dass der Cuxhavener Kunstverein auch überwiegend jungen, mit großer Sorgfalt ausgewählten Künstlern - im wahrsten sinne des Wortes - Raum gegeben hat. Viele Ausstellungen werden begleitet mit Katalogen. Für viele Künstler häufig die erste hochwertige Dokumentation ihres Schaffens.

 

Wir machen weiter so

Der Kunstverein wird auch in Zukunft das künstlerische Experiment fördern, er wird zeitweise seine Räume verlassen und an ungewöhnlichen Orten der Stadt unerwartete Begegnungen mit Kunst und Künstlern provozieren.

Seit seiner Gründung betreibt der Cuxhavener Kunstverein die Kunstwerkstatt im Obergeschoss. Als Vermittlungs- und Projektprogramm richtet sich die Kunstwerkstatt vor allem an Kinder und Jugendliche, aber auch an Menschen aller Altersgruppen und jeglicher Herkunft und wird von namhaften Institutionen unterstützt.

 

 

Menschen begegnen sich - menschen begegnen Kunst

Die Geschichte des Cuxhavener Kunstvereins ist reich an Begegnungen der Menschen untereinander und der Begegnung von Menschen und Kunst. Einige Stimmen haben darin den Cuxhavener Kunstverein kritisiert, viele haben ihn gelobt. Vielleicht brachte es Franz-Erhardt Walter auf den Punkt: "Macht man so weiter, ihr macht das ganz gut."

 

Daran arbeiten wir

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Künstlern ein Forum für die Erprobung neuer künstlerischer Vermittlungsformen und Experimentierfelder zu bieten und ihre Positionen dem Publikum durch die Einbettung in klassische Positionen moderner Kunst zu vermitteln.

Ein besonderes Anliegen ist es dem Verein, jede Ausstellung durch ein didaktisches Programm zu begleiten, welches Führungen, Künstlergespräche, Vorträge oder Filmvorführungen beinhaltet. Als wichtigen Baustein seiner Vermittlungsarbeit gründete der Verein 1992 die Kunstwerkstatt im Cuxhavener Kunstverein. Kinder, Jugendliche und Erwachsene finden im Atelier über den Ausstellungsräumen Gelegenheit, sich mit qualifizierter pädagogischer Begleitung kreativ zu betätigen und mit zeitgenössischer Kunst auseinander zu setzen.

Hygiene- und Vorsorgemassnahmen

Zum Wohle aller kommt bitte nur in den Cuxhavener Kunstverein, wenn ihr euch gesund fühlt. Akut erkrante Personen bitten wir von einem Besuch abzusehen. 

Besucht den Kunstverein nur mit Personen, mit denen der Kontakt gemäß den behördlichen Vorschriften erlaubt ist.

Wir möchten euch bitten, Kleidung und persönliche Gegenstände bei euch zu behalten und nicht in der Garderobe abzulegen. Bei uns kommt nichts weg, aber die Viren würden sich freuen, wenn sie viele neue Oberflächen fänden. 

Bitte haltet während des Besuchs 1,5m Abstand von anderen Personen und vermeidet die Bildung von Gruppen, auch wenn ein kleines Gespräch gerade so verlockend wäre.

Bitte tragt in der Ausstellung eine Mund-Nasen-Maske. Wir haben inspirierende in unserer Ausstellung "Welt hinter Masken" gezeigt. Eine ganz normale ist für den Schutzzweck natürlich empfehlenswerter. 

Wascht euch regelmäßig die Hände und achtet auf die Niesen-Husten-Etikette.

Wenn ihr etwas zügiger als sonst durch die Ausstellung geht, haben auch die anderen Besucher die Chance, ohne Wartezeiten, sich die Werke anzuschauen. So macht die Ausstellung dann allen Spaß.

Vielen Dank für euer Verständnis und Mitwirken.

Ihr seid bei uns herzlich willkommen und wir freuen uns auf euren Besuch.


Unsere Förderer