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Arbeiten aus der
Sammlung Vogel

von Gerhard Richter

Ausstellungszeitraum

8. Oktober bis
13. November 2005

Der 1932 in Dresden geborene Künstler verließ 1961 die DDR und ließ sich in Düsseldorf nieder. Die Begegnung mit der Pop Art führte zu einer grundlegenden Änderung seiner Arbeitsweise. Er griff nun auf Photographien und Magazinvorlagen als Arbeitsgrundlage zurück. Er begreift sie als potentielle Gemälde, die nur darauf warten, durch die Malerei zur Vollendung gebracht zu werden. In einer neuen Gegenständlichkeit malte er nach Foto- und Magazinvorlagen. Sie werden auch als Vorlage für ein breites grafisches Werk benutzt, aus dem der Kunstverein einen repräsentativen Ausschnitt zeigt, der aus der größten Richter-Sammlung in privater Hand stammt.

Gezeigt werden u.a “Hund” (1965), “Bahnhof (Hannover)” 1967 und “Kerze I” (1988). Dieses Blatt hat Gerhard Richter ursprünglich als Plakat für seine Einzelausstellung in Goslar verwendete, doch für die Grafik wurde statt der weiß aufgedruckten Schrift eine große handschriftliche Signatur quer über das Blatt gesetzt.

Exemplarisch für das abstrakte Werk des Künstlers werden im Kunstverein die “Farbfelder, 6 Anordnungen von 1260 Farben” a, b, c, d, e und f von 1974 gezeigt.