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The Feeling Of What
Happens (Henry 2)

Hannes Kater

Ausstellungszeitraum

30. April bis 6. Juni 2010
Mi. – Fr. 16-18 Uhr
Sa. + So. 11-13 Uhr
und nach Vereinbarung

Ausstellungsort

Cuxhavener Kunstverein
Segelckestraße 25, Cuxhaven

Rahmenprogramm

Eröffnung
Einführung: Nora Sdun, Mitherausgeberin des Magazins Kultur und Gespenster
30. April, 19 Uhr

öffentliche Führung
9. Mai, 11.30 Uhr

Der Berliner Künstler Hannes Kater ist vor allem Zeichner: „Überfluß an Schönheit, Überfluß an komprimierter Wahrnehmung, da muss doch was eingezeichnet sein, gespeichert sein in so einer Zeichnung.“

Hannes Kater möchte in seinen Arbeiten „Verhältnisse und Relationen zwischen Menschen und Dingen nachvollziehbar so abzubilden, daß sie eben nicht nur begreiflich werden – etwa wie bei einer Info-Grafik – sondern auch emotional erlebt werden“, wobei Kater sich dessen bewusst ist, dass er ein Ziel verfolgt , das „nur annähernd erreicht werden kann“.

Um sich seinem Ziel anzunähern, entwirft Kater eine eigene Bildsprache, eine Art Geheimsprache mit – zum einen – Grundelementen, die der schnellen und komplexen Kommunikation entlehnt sind und von daher Piktogrammen oder schematischen Darstellungsweisen ähnlich sind. Zum anderen treten in Katers Arbeiten immer wieder gleiche figurale Zeichen auf, die Kater „Darsteller“ nennt und die als Chiffren für einen ganz bestimmten Bedeutungszusammenhang stehen. Diese „Darsteller“ – jeder unter einem zugehörigen Namen – treten als ein Ensemble mit Linien und Flächen auf, die rätselhaft miteinander verbunden sind und aufeinander verweisen mit Pfeilen, Ordnungszeichen und Verbindungslinien. So entstehen dichte, verschlungene Gebilde, komplexe Zusammenhänge, Verkettungen von Zeichen, Figuren, Dingen und Organismen, die den Betrachter dazu drängen, in sie verstehend einzudringen.

Im Cuxhavener Kunstverein plant Hannes Kater, raumfüllende Zeichnungen auf Wänden und Decken zu gestalten, dabei einzelne Zeichnungen oder Motive auf Styroporplatten auszuführen, die in den Raum ragen und zusammen mit Variationen, Verdichtungen, Staffelungen die vorgegebene Raumstruktur auflösen.

Hannes Kater, Jahrgang 1965, ist in Berlin geboren, erfuhr dort an der Schaubühne am Lehniner Platz seine Ausbildung zum Theatermaler, studierte danach an der Hochschule für Bildenden Künste Braunschweig.

Er erhielt u.a. 1999 den Preis des Kunstvereins Hannover, 2002 das Stipendium Schloss Bleckede, 2003 das Stipendium ISCP-NYC, 2006 den Albert-Stuwe-Preis.

>> Die Website des Künstlers

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