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Ortswechsel

Pauline Kraneis

Ausstellungszeitraum

28. August
bis 4. Oktober 2009
Mi. – Fr. 16-18 Uhr
Sa. + So. 11-13 Uhr
und nach Vereinbarung

Ausstellungsort

Cuxhavener Kunstverein
Segelckestraße 25, Cuxhaven

Rahmenprogramm

Eröffnung
28. August, 19 Uhr

Kunstgespräch
26. August, 18.30 Uhr

Führung
20. September, 11.30 Uhr

Komm! Wir gucken Kunst!
Führung für Alt und Jung / Großeltern und Enkel
4. Oktober, 
11 Uhr

Unmittelbar nach Ende ihres Arbeitsstipendiums in Kopenhagen als „Copenhagen Artist in Residence“ (CPH AIR) vollzieht Pauline Kraneis einen „Ortswechsel“.

Im Cuxhavener Kunstverein verarbeitet Kraneis ihre Kopenhagener Erfahrungen und Eindrücke in einer raumgreifenden Originalarbeit: Inspiriert von den realen Strukturen des Kopenhagener Rathausplatzes zeigt Kraneis – neben weiteren neueren Arbeiten eine Raumzeichnung, die beispielhaft einen der zentralen Ansätze ihres künstlerischen Schaffens spiegelt die Auseinandersetzung mit urbanen Strukturen, mit privatem wie öffentlichem Raum.

Im Mittelpunkt der Ausstellung im Cuxhavener Kunstverein steht – original – eine raumgreifende Zeichnung, die beispielhaft für den künstlerischen Ansatz Kraneis’ steht, indem Kraneis ausgeht von den realen Strukturen der Freifläche vor dem Kopenhagener Rathaus, diese aufnimmt, sie mit den Mitteln der Zeichnung adaptiert und sie auf die Dreidimensionalität des Ausstellungsraumes treffen lässt.

Pauline Kraneis setzt damit unmittelbar Erfahrungen und Eindrücke um, die sie im Frühsommer während ihres Arbeitsstipendiums als „Copenhagen Artist in Residence“ (CPH AIR) gewonnen hat. Die Cuxhavener Ausstellung zeigt weitere Arbeiten, die im Rahmen des Stipendiums entstanden sind.

In der Auseinandersetzung mit dem Thema Raum wird in Pauline Kraneis’ Arbeiten die zunehmende Bedeutung von Leerstellen, Zwischenräumen, Freiflächen, von Übergangsräumen – Schnittstellen zwischen Innen und Außen – sichtbar. Grenzen, zwischen Zwei- und Dreidimensionalität, der Bruch zwischen der realen Erlebniswelt und dem abstrakten mentalen Raum sind Gegenstände des künstlerischen Interesses.

Die von Kraneis bearbeiteten Räume, Strukturen, Muster erscheinen dem Betrachter eng mit ihm Bekanntem verbunden, jedoch schafft ihre Umformung, Umordnung, Neuordnung eine Distanz zum täglichen Erleben. “Das Dargestellte erscheint wie ein kleiner Ausschnitt aus einer Welt, die es zu entdecken und zu erobern gilt.“ (Bettina Steinbrügge) Damit zielen Pauline Kraneis’ Arbeiten auf einen physisch wie mental mobilen Betrachter. Lücken, Brüche, Freiflächen, ständige Verschiebungen der Perspektive, Nähe und Ferne verlangen nicht nur Mobilität des Auges, sondern ebenso die körperliche Mobilität im Raum und – darüber hinaus – die mentale Beweglichkeit in der aktiven Wahrnehmung des “sich fortwährend erweiternden Kosmos“.

Pauline Kraneis wurde 1970 in London geboren, studierte an der Hochschule für Künste in Berlin. Entscheidende Impulse erhielt sie während ihres Studiums an der Glasgow School of Art. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin.

Die Zeichnung steht im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Pauline Kraneis. Das Interesse der Künstlerin gilt dem realen wie dem mentalen Raum. Ausgangspunkt ihres Schaffens ist die Auseinandersetzung mit urbanen Strukturen, mit privaten oder öffentlichen Räumen. Mit dem Medium der Zeichnung werden Räume, Raumausschnitte, architektonische Gegebenheiten, Strukturen, Muster analysiert, dekonstruiert, letztlich umgeordnet, komponiert, verdichtet zu neuen Raumbildern: “Bausteine eines sich fortwährend erweiternden Kosmos“ (Pauline Kraneis).

>> Die Website der Künstlerin

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