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Nähe und Distanz

Nummer zwei

Ausstellungszeitraum

8. Mai bis 7. Juni 2015
Mi. – Fr. 16-18 Uhr
Sa. + So. 11-13 Uhr und nach Vereinbarung

Ausstellungsort

Cuxhavener Kunstverein
Segelckestraße 25, Cuxhaven

Rahmenprogramm

Eröffnung
Fr. 8. Mai, 19 Uhr

Ein Meer aus Stoff, Wandteppiche aus Silikon und ein Video, das auf ein Wasserglas projiziert wird: Fünf ehemalige Meisterschüler Timm Ulrichs’ zeigen ein bemerkenswertes Spektrum künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten.

Die Künstlerin Henrike Daum verleiht realen und schlichten Gegenständen eine Aura des Irrealen und Fantastischen. Raumgreifende Videoinstallationen und die bewegte Projektionen lassen beim Betrachter den Eindruck einer zauberhaften Begegnung entstehen.

Die Objekte von Birgit Hölmer – als „Bildreliefs“ nur unzureichend gekennzeichnet – sind ebenso außergewöhnlich wie ihr ausdrucksstarkes Gestaltungsmaterial und die von ihr gewählte Technik: Mit Silikonsträngen, Silikonfäden und Farbe, die sie durch Gaze presst, erschafft die Künstlerin Teppiche, Paravents und reliefartige Bildwerke. Beim Nachgestalten der Knüpfmuster und Strukturen gibt die Künstlerin den Effekten des Zufalls einen Gestaltungsraum.

Wiebke Bartsch fertigt aus textilen Materialien menschliche, tierische und figurative Objekte. Doch die Figuren, die auf den ersten Blick lustig, anschmiegsam oder verspielt erscheinen mögen, lassen bei näherer Anschauung eine ironische, monströse oder bösartige Seite erkennen. In Cuxhaven hingegen wird die Künstlerin eine Arbeit zeigen, die ungeteilten Spaß und Freude verspricht: „Meer“ ist eine Installation fliegender Fische.

Frederik Foert sammelt die nichtigen Dinge des täglichen Lebens und befreit sie in seinen Installationen und Skulpturen aus ihren zweckrationalen Bindungen. Auf diese Weise erscheinen die Objekte in neuen, ungewöhnlichen und abstrusen Zusammenhängen. Plötzlich stehen die Gegenstände des Alltags im Fokus. Sie gewinnen ein Eigenleben und erzählen Geschichten von Tragik und Komik, Aufstieg und Fall. Neben skulpturalen Objekten zeigt Frederik Foert in Cuxhaven eine Collagen-Serie.

Svenja Deiningers Gemälde sind durch die kontrastreiche Schichtung von geometrischen Formen und Farbflächen charakterisiert. Die Wirkung der Arbeiten wird wesentlich durch die virtuose Farbgebung mit der zentralen Verwendung des Weiß getragen.

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