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Keine Zeit für
Eile

Sebastian Gräfe

Ausstellungszeitraum

5. April bis 4. Mai 2007

Rahmenprogramm

Einführung von Dr. Rainer Beßling
Aktion mit dem Shanty-Chor Cuxhaven

Sebastian Gräfe bewegt sich mit seiner künstlerischen Arbeit zwischen der Wissenschaft und dem Spiel. Mit seinen Aktionen versucht er die Zusammenhänge der Welt zu erkunden und eröffnet dem Betrachter, dem Mitspieler überraschende Einblicke und Ausblicke. Aus beiläufig Wahrgenommenen entwickelt er durch Zutaten und Umwandlungen künstlerische Objekte bzw. Ereignisse.

Durch das Fotografieren und Beschreiben dokumentiert er seine Eingriffe. Er arbeitet oft im öffentlichen Raum und trägt seine Forschungsarbeiten dann in den Kunstkontext. Sein Vorgehen und seine Präsentation sind subtil und behutsam. Er verfolgt den Sonnenaufgang per Telefon rund um den Globus, er formt neue Wolken, vergoldet Vogelnester. Seine Arbeit verbindet Erkenntnis mit Poesie.

Sebastian Gräfe ist auch in Cuxhaven auf Forschungsreise gegangen. Im Synchronitätsprojekt wird in der Ausstellung ein Lied des Shanty-Chors Cuxhaven gleichzeitig aber individuell zu hören sein. Die Bewegung der Kontinentalplatten veranschaulicht er durch ein Bücherbord und die Geschwindigkeit der Flut durch einen Meerespaziergang. Ausgehend von konkreten Beobachtungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt er mit seinem „sozio – philosophischen“ Ansatz aus autonomen Perspektiven bildhafte Dokumentationen.