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i:Codes

Ein Medienprojekt
von Michael Weisser

Ausstellungszeitraum

19. Mai bis 15. Juni 2014
Mi. – Fr. 10-13 Uhr
Sa. + So. 11-14 Uhr
und nach Vereinbarung

Ausstellungsort

Cuxhavener Kunstverein
Segelckestraße 25, Cuxhaven

Rahmenprogramm

Eröffnung
Do., 19. Mai 19.00 Uhr

Seit 2007 experimentiert Michael Weisser mit QR-Codes, entwickelt eine neue Form intermedialer Kunst im öffentlichen Raum. Die Möglichkeiten der Vernetzung einzelner Medien zu einem intermedialen, komplexeren Erlebnis sind Quell der Inspiration des Bremer Medienkünstlers. Überall in Marketing und Kommunikation erfahrbar, haben sich die kleinen, in schwarz-weißen Pixeln rauschenden Quadrate durchgesetzt.

Weisser geht der Frage nach, wie weit sich diese Matrixcodes künstlerisch abstrahieren lassen, ohne dass sie dabei ihre Funktion verlieren, bestimmte Inhalte zu transportieren. Weissers ästhetische Eingriffe legen Wert darauf, dass die Codes in Farbe und Form mit ihrer jeweiligen Botschaft korrespondieren. Hinter den Codes, die mit Hilfe von Smartphones oder Tablets zu entschlüsseln sind, verbergen sich Bilder, Worte, Klänge. Weisser, den seine Kindheit in der Stadt Cuxhaven nachhaltig geprägt hat, wird die Cuxhavener Code-Bilder und ihre Inhalte seinem multimedialen Gesamtkunstwerk entnehmen und sublim auf das Nordseeheilbad beziehen. „Die Grenzlinie zwischen Wasser und Land ist für mich DER energetische Ort, an dem das Leben aus seiner Bewegung heraus Kreativität, Vielfalt und knisternde Widersprüche schafft“, sagt Weisser.

Die Code-Bilder werden im kleinen Format an Sitzbänken im Schlosspark und an anderen markanten Orten der Stadt montiert; der Besucher kann im jeweiligen Ambiente sphärische Musik, überraschende Klänge, hypnotische Filme oder gelesene Poesie erleben. In den Kunsträumen des Cuxhavener Kunstvereins geben die Bilder dann in großen Formaten den Blick frei in das Innenleben der farbigen Pixel.

Mit dem Projekttitel „iCodes“ will der Künstler auf eine neue Form intermedialer Kommunikation verweisen, die Bedeutung und Vielfalt beansprucht und behauptet, mit ihrer Wertigkeit ein eigenes „ich“ zu besitzen.

Das Projekt wird unterstützt vom Förderverein Cuxhaven e.V., dem Verein Bürger für das Schloss Ritzebüttel e.V., dem Joachim-Ringelnatz-Museum, der Stadt Cuxhaven, Fachbereich Kultur, und dem Cuxhavener Kunstverein.

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