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Garden of Eden

Henrik Vibskov

Ausstellungszeitraum

14. September
bis 21. Oktober 2007

Als Bindeglied zwischen Bildender Kunst und Popkultur regt Mode kulturelle Kommunikationsprozesse an. Henrik Vibskov ist ein “Crossover“-Künstler, der ganz selbstverständlich zwischen den Welten agiert.

In den Räumen des Cuxhavener Kunstvereins erschafft er einen Erlebnisraum mit Objekten und Kleidern. Unter dem Titel “garden of eden“ werden in einem Feld von “boobies“ Kleidungsstücke von Modells auf dem Boden liegend präsentiert.

Der dänische Designer repräsentiert mit seinen ungewöhnlichen Verknüpfungen von kommerziellem Modedesign, künstlerischem Spiel und Independent-Musik einen neuen Umgang mit Kultur.

Das Design seiner Kollektionen ist provokant und zeichnet sich durch Humor, handwerkliche Qualität und einen besonderen Schnitt aus. Stilelemente werden gemischt, Formen und Strukturen in Frage gestellt. Extreme Muster verwandeln Kleidung in Zeichen.

In seinen schrillen Präsentationen konfrontiert Henrik Vibskov die Besucher mit irritierenden Verbindungen von Inhalt und Form. Provokante Grenzgänge und lustvolles Genießen gehören dabei immer zusammen. Henrik Vibskov verbindet bunte Herrenanzüge mit grauen Bärten, Riesenhunden, Flugzeugen, Fahrrädern oder einem Karottenfeld. Er arbeitet interdisziplinär, hat Modedesign am Central St. Martins in London studiert, spielt Schlagzeug, gestaltet Theaterkostüme und hat preisgekrönte Kurzfilme hervorgebracht. Seit 2001 betreibt er sein eigenes Modelabel in Kopenhagen. Mit der Band “Trentemoeller“ ist er 2007 weltweit unterwegs.

Seine Kollektion verbindet er immer mit künstlerischen Aktionen. Die Kleider werden mit Musik und Performance zu einem lebenden Bild. Hinter der scheinbaren Leichtigkeit eines vergnüglichen Events steht bei ihm ein klares gestalterisches und gesellschaftliches Konzept. Dadurch widersetzt er sich mit Erfolg dem globalen Modeeinerlei.