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Exposures

Barbara Probst

Ausstellungszeitraum

1. bis 30. Juni 2002
Mi. – Fr. 16-18 Uhr
Sa. + So. 11-13 Uhr
und nach Vereinbarung

Ausstellungsort

Cuxhavener Kunstverein
Große Hardewiek 35, Cuxhaven

Rahmenprogramm

Eröffnung
Einführung: Annette Ziegert, Kunsthistorikerin M.A.
31. Mai, 19.30 Uhr

In ihren Exposures befragt Barbara Probst in mehransichtiger Darstellung eines Aufnahmemotivs das Verhältnis der Realität zum fotografischen Bild, das Spannungsverhältnis zwischen dem, was vor der Kamera passiert und dem Bild, das mittels des fotografischen Aufnahmeapparats und seinen Eigenschaften entsteht.

Der Cuxhavener Kunstverein setzt mit Arbeiten der Künstlerin Barbara Probst, Preisträgerin des Kunstpreises der f6 cigarettenfabrik Dresden im Jahr 2002 seine Reihe von Beiträgen zur Bedeutung der Fotografie in der zeitgenössischen Kunst fort.

Die in München und New York lebende Künstlerin Barbara Probst (1964 in München geboren) hinterfragt mit ihren fotografischen Reihen unsere Erwartung an die Fotografie als reproduzierte Wirklichkeit und eröffnet ein Spiel zwischen Betrachter und Bildern, bei dem etztendlich die Wirklichkeit hinter ihrer Reproduktion verschwindet.

1998 setzt sie sich in der Arbeit „Was Wirklich Geschah”, in der 81 Dias in einer Endlosschleife projiziert werden, mit der Wahrnehmung des Betrachters auseinander. Innerhalb der Diareihe, die in einem Bild-im Bild-Verfahren zahlreiche Orte innerhalb New Yorks verknüpft, wird dem Betrachter die Wirklichkeit versprochen, die sich dann sogleich als deren fotografische Interpretation enthüllt.

In ihren jüngsten Arbeiten (2000 bis 2001) gelingt es ihr, die Vieldeutigkeit der Wahrnehmung auf den Punkt zu bringen. Sie richtet verschiedene Fotoapparate aus verschiedenen Blickwinkeln auf ein und dasselbe Geschehen aus und löst alle Kameras exakt gleichzeitig aus. „Die entstandenen Bilder fallen auf Grund ihrer Unterschiedlichkeit alle in verschiedene Genres und sind doch alle dem gleichen Moment zuzuordnen. Sie behaupten jeweils eine andere Wahrheit und führen sich so gegenseitig ad absurdum.”

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