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Clyde meets Elbe

Schottische Künstler
in Cuxhaven

Ausstellungszeitraum

9. August
bis 6. September 2013

Rahmenprogramm

Eröffnung
Fr., 9. August 2013,
19.00 Uhr
Zollgang Hapag-Hallen
Begrüßung:
Hans Hochfeld,
1. Vorsitzender
Christine Biehler, Kuratorin
Dr. Elke Ritt, British Council
Eröffnungsrede:
Prof. Dr. Holger Hettinger (Deutschlandradio Kultur)

Kunstgespräche
Sa., 24. August 2013
Sa., 31. August 2013

Tafelrunde
Fr., 6. September 2013,
19.00 Uhr

Künstler und Künstlerinnen aus Glasgow waren im Sommer Gäste des Cuxhavener Kunstvereins. Das Areal des Amerikahafens, der Zollgang und die Räume des Steubenhöft wurden die Arbeits- und Präsentationsräume für Installationen, Aktionen und Objekte, die vor Ort während eines mehrwöchigen Aufenthalts in Cuxhaven entwickelt wurden.

Die Künstler nahmen Bezug auf den historischen Ort, weckten ihn neu zum Leben und formulierten Kommentare zum Cuxhaven von heute.

Am Clyde, einem der großen Flüsse Schottlands, liegt Glasgow. Aus der schottischen Metropole kommt die Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern an die Elbe nach Cuxhaven, mit der der Cuxhavener Kunstverein in die dritte Phase seiner vierteiligen Ausstellungsreihe „34 Knoten – Kunstprojekte für Cuxhaven“ eintritt.

Die eingeladenen Künstler stammen aus dem Umfeld der Glasgow School of Art, die den Ruf der besten Kunstakademie Großbritanniens genießt. Dozenten, Ehemalige und aktuell Studierende werden während des Sommers 2013 in Cuxhaven wohnen und arbeiten. Das Schaffen der Gruppe bildet ein weites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen ab: Installationen, Aktionen, Objekte, Performances und Videos gehören ebenso dazu wie partizipative Projekte unter Einbezug der Bevölkerung.

Alle künstlerischen Arbeiten der Gruppe sollen inhaltlich ihren Ausgangspunkt am „Amerika-Hafen“ nehmen. Der dortige Amerika-Bahnhof war ein historisch bedeutender Terminal für deutsche Auswanderer des frühen 20. Jahrhunderts. Der Amerika-Bahnhof mit seinem Pier „Steubenhöft“ ist geschichtlich wie architektonisch eine besondere Örtlichkeit, die durch die Ausstellung eine außergewöhnliche Belebung erfahren wird.

Der Aufenthalt der Künstler findet seinen Höhepunkt in der Präsentation der neuen, vor Ort entstandenen Arbeiten im alten Zollgang des Terminals selbst. Das Kunstprojekt „Clyde meets Elbe“ endet am 06.09.2013 mit der „Tafelrunde“, dem traditionellen Austausch zwischen Künstlern, Besuchern und Sponsoren am kunstvoll arrangierten Buffet im Steubenhöft.

Die Künstler stammen aus dem Umfeld der renommierten Glasgower Kunsthochschule. Sind sind Dozenten, ehemalige oder aktuell Studierende.

Justin Carter

ist Bildender Künstler und arbeitet als Dozent am Department of Sculpture and Environmental Art an der Glasgow School of Art, wo er vor allem Projekte betreut, die mit Fragen der Kunst und Ökologie und der Nachhaltigkeit zu tun haben. Carters Interventionen sind ortsbezogen, integrieren Ortsansässige oder lokale Einrichtungen.
>> Die Website des Künstlers
>> Der Künstler auf der Seite der Glasgow School of Arts

Allan Giddy

unterrichtet zeitweise ebenfalls in Glasgow, lebt in Sydney und ist dort anerkannt für seine Projekte im öffentlichen Raum; z.B. nutzen seine Arbeiten Sonnenenergie für Illuminationen von Gebäuden oder Pflanzen.
>> Der Künstler auf der Seite der UNSW Australia

Dave Sherry

stellt seit 15 Jahren im In- und Ausland aus. Sherry ist Träger verschiedener Auszeichnungen. Er entwickelt humorvolle Arbeiten, in denen er sich mit seinem Körper in seine Objekte integriert und als „living sculpture“ auftritt.
>> Die Website des Künstlers
>> Der Künstler auf Wikipedia

Hannah Brackston

profiliert sich mit Aktionen im öffentlichen Raum. Speziell Fußgänger bezieht sie in ihre partizipativen Projekte ein.
>> Das Blog der Künstlerin

Außerdem mit dabei sind die Künstler Lewis Watson, Rae-Yen Song, Michael Barr und Jennifer Martin.

Gespannt darf man auch auf die Arbeiten der begleitenden Studierenden sein, die in Cuxhaven von ihren Dozenten und der Kuratorin der Ausstellungsreihe „34 Knoten – Kunstprojekte für Cuxhaven“, Christine Biehler, betreut werden.


offene-beziehungen-logo-mini2Die Besuchergruppen versuchten sich mit den Tischtennis-Objekten von Justin Carter, portraitierten sich mit den Kostümen von Dave Sherry, zeichneten Cuxhaven für Lewis Watsons Postkartenprojekt mit Glasgow und verbrachten Zeit in der Camera Obscura von Michael Baar.

Darüber hinaus haben einige Gruppen eigene Arbeiten entwickelt. Der Fokus dieser Projekte lag in der Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum und der Einbindung von Orten und Menschen in künstlerische Prozesse. Die umfangreiche Ausstellung im Steubenhöft und die vielen interaktiven Arbeiten verlangten die aktive Einbindung des Publikums. Wichtiger Schwerpunkt der Kunstvermittlung war es, das Bespielen der Werke zu ermöglichen und darüber untereinander in einen Austausch zu kommen.

>> Zum Kunstvermittlungsprojekt “Offene Beziehungen”
>> Berichte, Meldungen und Fotos zu den Kunstvermittlungsaktionen dieser Ausstellung

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