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Henrik Schrat

Ausstellungszeitraum

25. Januar bis 2. März 2008

Die lasergeschnittenen digitalen Schnitzereien von Henrik Schrat hängen wie Schattenrisse an der Wand. Die Arbeiten spielen mit dem Widerspruch zwischen romantischen Denkweisen und digitaler Kultur.

Für Henrik Schrat ist künstlerische Produktion eine reflektierte Auseinandersetzung mit der Welt. So setzt er sich in seinen Kunstwerken mit den Themen Arbeit und Wirtschaft, mit politischen und ökonomischen Fragen auseinander. In grafischer Dichte nutzt er dabei das breite Spektrum der Medien: von Skulptur über Cartoons, Elemente der Volkskunst und des Agit Prop bis hin zu Collagen.

Gern spielt er mit bewährten Formen wie Schattenriss oder Laubsägearbeit. Die abstrakte Sprache der Ökonomie konfrontiert er mit märchenhaften Erzählelementen. Seine vielschichtige Bildstruktur arbeitet mit Fragmenten kultureller Erinnerungen. Klare Bildzeichen zwischen Sternentaler und Maschinengewehr bilden in ihrem irritierenden Zusammenspiel das Gleichnis komplexer gesellschaftlicher Strukturen und immer auch den Anfang einer Geschichte. Auf analytischem Hintergrund entwickelt er eigensinnige Szenarien voller Ironie und Doppelbödigkeit.

Es erscheint ein Katalog.