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Above Us
Only Sky

Ralf Tekaat

Ausstellungszeitraum

30. Januar
bis 15. März 2009
Mi. – Fr. 16-18 Uhr
Sa. + So. 11-13 Uhr
und nach Vereinbarung

Ausstellungsort

Cuxhavener Kunstverein
Segelckestraße 25, Cuxhaven

Rahmenprogramm

Eröffnung
30. Januar, 19 Uhr

Führung
15. Februar, 11.30 Uhr

Ralf Tekaat findet die Motive seiner Zeichnungen unter anderem beim Blick nach oben.

Goßformatigen architektonischen Bleistiftzeichnungen stehen Serien von Landschaften gegenüber. Dort ragen Felsgebilde zerklüftet und menschenleer in die Höhe. Die Einschätzung der Dimensionen des Gezeichneten fällt schwer. Beiden Motivreihen ist die Monumentalität gemeinsam. Sie wirken klaustrophobisch und Menschen abweisend. Es sind irritierende Formen und Orte zwischen Realität und Traum.

Die Objekte, die Tekaat auswählt, reduziert und zeichnet, scheinen im Bild zu schweben. Es gibt keinen Vorder- oder Hintergrund, keinen Boden auf dem sie stehen. Nur die Dinge an sich werden gezeigt. Sie sind räumlich ohne Raum. Mit der Variation seines dichtem Strichs erschafft Ralf Tekaat Formen, die fast malerisch, sehr voluminös und dreidimensional wirken. Die Motive ermöglichen Assoziationen, erinnern an Dinge, die man zu kennen glaubt. Aber sie erlauben nie eine eindeutige Zuordnung. Phantastisches kommt dem Betrachter in den Sinn.

Den großformatigen architektonischen Bleistiftzeichnungen stehen Serien von Landschaften gegenüber. Dort ragen Felsgebilde zerklüftet und menschenleer in die Höhe. Die Einschätzung der Dimensionen des Gezeichneten fällt schwer. Beiden Motivreihen ist die Monumentalität gemeinsam. Sie wirken klaustrophobisch und Menschen abweisend. Es sind irritierende Formen und Orte zwischen Realität und Traum.

In seiner 30-teiligen Arbeit „Hello it’s me“ erinnert Tekaat an Menschen, deren Tod er erlebt hat. Neben Familienmitgliedern und Freunden, nennt er auch einen anonymer Fahrradfahrer und John Lennon. Aus dessen Song Imagine stammt auch die den Ausstellungstitel gebende Zeile „Above us only sky“.
In den Tuschezeichnungen sind die Gesichter mal schemenhaft, mal stark reduziert oder fast völlig von Schwarz verschluckt zu erkennen. Sie geben ähnlich dem Erinnerungsvermögen ein unscharfes, fragmentarisches Bild wieder. Im Wechselspiel mit den unfertigen, handschriftlich korrigierten oder geschwärzten Texten ergibt sich ein Ausdruck der schwer zu fassenden Erinnerung, die mit der Zeit immer bruchstückhafter wird.

Tekaat ist 1970 in Bobingen geboren, studierte in Münster und Bremen und erhielt diverse Stipendien und Preise, unter anderem 2003 den Bremer Förderpreis, 2006 das Jahresstipendium der Stiftung Kunstfonds, 2007 den Bobinger Kunstpreis und 2008 das Jahresstipendium des Landes Niedersachsen. 2008 lebte er für ein halbes Jahr in New York.

>> Die Website des Künstlers
>> Der Künstler auf Wikipedia

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